Globe Adventurer

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IN 60 TAGEN UM DIE WELT!

Weltrekordversuch von Globe Adventurer Marc Suter

Marc Suter, auch bekannt als «Globe Adventurer», hatte sich für 2019 ein ambitiöses Ziel in den Kopf gesetzt: Mit dem Motorrad in der Rekordzeit von 60 Tagen solo die Welt umrunden. Dies wäre der neue Weltrekord der schnellsten Weltumrundung mit dem Motorrad! Seine Reise sollte über 77’000 Kilometer, durch alle 6 Kontinente und 36 Länder führen.

Der 36-jährige Marc Suter ist gelernter Landschaftsgärtner und nun seit 10 Jahren bei einer Firma für Schneeketten als Gebietsverkaufsleiter tätig. Zudem leistete er der einen KFOR Militäreinsatz im Kosovo. Schon von klein auf hatte ihn sein Vater auf Motorradtouren mitgenommen, daraus entwickelte sich rasch eine Leidenschaft fürs Motorrad. Inspiriert von anderen Abenteurern wie Nick Sanders, Urs Pedraita alias «Grizzly» und Dylan Wickrama dachte sich Marc sein eigenes Projekt aus!

Ausgerüstet mit einer Yamaha Super Ténéré und iXS Motorrad-Bekleidung von Kopf bis Fuss ist der Schweizer am 1. Juni 2019 um 01:00 Uhr von Diesse im Berner Jura aus zu seinem Abenteuer aufgebrochen. Zuvor hatte Marc während drei Jahren jede Gelegenheit genutzt, um sich akribisch auf das grosse Abenteuer vorzubereiten. Er durchlief ein körperlich hartes Training und wählte sein Equipment in ausgiebigen Tests sorgfältig aus. Viel gab es im Vorfeld zu organisieren und zu planen: Wo brauche ich ein Visum, wie gelange ich über die verschiedenen Landesgrenzen, wo befinden sich Tankstellen für mein Motorrad etc.

Bereits am ersten Tag reiste Marc bis nach Biała Podlaska in Polen. Das waren 1’616 Kilometer. Marc wusste, dass er seine Weltrekord-Mission nur erfüllen konnte, in dem er täglich 15 bis 18 Stunden im Sattel sass und durchschnittlich 1’100 Kilometer zurücklegte. Er musste sich darauf einstellen, dass nur Zeit für den nötigsten Schlaf blieb! Übernachtet wurde in der gedeckten Hängematte oder bei Einheimischen, falls sich eine Gelegenheit ergab.

Zu den über 250 Kilogramm seiner Yamaha hatte Marc über 100 Kilogramm Gepäck auf die Reise mitzunehmen. Werkzeug, Ersatzreifen und Kleidung für Temperaturen zwischen minus 5° und mehr als plus 45° Celsius, sowie ein Benzinkanister. Technische Unterstützung bekam Marc von gewissen Checkpoints bei diversen Yamaha Vertretungen, ca. alle 10‘000 Kilometer. Dort konnte der Service gemacht und die Reifen gewechselt werden.

Von Polen aus wollte Marc am zweiten Tag eigentlich über Weissrussland nach Russland reisen. Leider darf man über diese Route als Nicht-Russe nicht offiziell nach Russland einreisen. Somit blieb ihm nichts anderes übrig, als den zeitraubenden Umweg über die Ukraine zu nehmen. Um 22:00 Uhr des 2. Juni 2019 fuhr Marc schliesslich am russischen Zoll vor. Weil sein Visum für Russland erst ab dem 3. Juni 2019 gültig war, musste sich Marc irgendwo im Niemandsland zwei lange Stunden gedulden, bevor er die Grenze endlich überqueren durfte.

In den ersten drei Tagen durchfuhr er Deutschland, Polen, die Ukraine und erreichte Russland. Mit 5’000 zurückgelegten Kilometern hatte er das Soll mehr als geschafft. Die Reise führte ihn immer weiter Richtung Osten, am 7. Tag passierte er Ulan-Ude. Die gemäss seinem GPS schnellste Route in Richtung China entpuppte sich in der Praxis als mühselig und schwer zu fahren. Bei drei Stürzen musste Marc jedes Mal die Seitenkoffern wieder gerade biegen. Immerhin ging dabei nichts Ernsthaftes kaputt. Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, fuhr Marc in 24 Stunden 2’700 Kilometer am Stück. Damit erreichte er Wladiwostok pünktlich zum Verladen seiner Yamaha Super Ténéré ins Flugzeug Richtung Vancouver.

Nach Ankunft von Mensch und Maschine sowie einem Service in Vancouver hiess es «ab in den Süden». Die geplante Route verlief vom Norden Kanadas über die Grenze in die USA, der gesamten Westküste entlang nach Mexiko und immer der legendären Panamericana Route folgend durch Latein- und Südamerika bis zum südlichsten Zipfel Ushuaia in Argentinien. In Newport, Origon zwangen Marc Probleme mit der Netzhaut am rechten Auge zu einer viertägigen Zwangspause. Die anschliessende Weiterfahrt verlief dann wieder planmässig und Marc reihte fleissig Kilometer an Kilometer.

Die Grenze nach Mexiko bereits passiert und in voller Fahrt, zerschlug sich Marcs grosser Traum von Knall auf Fall in tausend Stücke. Auf einer richtungsgetrennten, zweispurigen Schnellstrasse geschah das Unglück: ein Pickup musste ihn auf seinem Motorrad übersehen haben und fuhr ihm von einer Seitenstrasse her einbiegend vor die Nase. Marc hatte keine Chance für ein Brems- oder Ausweichmanöver und kollidierte mit dem Fahrzeug. Marc selber hat keine Erinnerung an den genauen Unfallhergang, blieb aber ansonsten unverletzt – zum grossen Glück! Seine Maschine jedoch war nicht mehr zu reparieren, damit war sein Abenteuer ganz abrupt beendet. Marc hatte keine andere Wahl, als seinen Weltrekordversuch vorzeitig abzubrechen.

Marc Suter schaffte es bei seinem Weltrekord-Versuch in nicht ganz 400 Stunden um die halbe Welt:

«Ganz genau genommen bin ich in 398 Stunden, 29 Minuten und 54 Sekunden genaue 18’429.40 Kilometer auf dem Motorrad gesessen. insgesamt war ich 27 Tage unterwegs, davon benötigte ich fünf Tage für den Transport von Wladiwostok nach Vancouver und vier Tage hatte ich das Problem mit der Netzhaut in Newport Oregon. Dazu kam zweimal je ein halber Tag Service in Vancouver, Kanada und Chihuahua dazu sowie Tags davor ein Reifenwechsel in Nikolajewka, Sibirien. Also bin ich netto genau 17 Tage im Motorradsattel gesessen. Auf meiner World Tour habe ich 11 Kilogramm an Gewicht verloren.

Als ich nachts um 01:00 Uhr im Berner Jura losgefahren bin, war es 7° Celsius, in der Wüste in Arizona lag die Höchsttemperatur bei 47° Celsius. Mit der Bekleidungsausrüstung von iXS war ich jedoch für sämtliche Bedingungen bestens ausgestattet. Die Tour Jacke und Hose Montevideo-RS-1000 sind sehr variabel aufgebaut, so konnte ich meine Bekleidung jederzeit optimal an die gerade vorherrschenden Bedingungen anpassen.

Auch der iXS Endurohelm HX 207 Camouflage mit Helmdach, Visier und Sonnenblende war ein perfekter Reisebegleiter. Als Handschuh wählte ich den iXS Timor GTX Grip Handschuh aus. Eine gute Kompromisslösung: dank GORE-TEX® Membrane blieben meine Hände auch im Regen trocken und wenn es warm wurde leitete der Handschuh durch die hohe Atmungsaktivität viel Wasserdampf nach aussen weg. Um zusätzlich vor Regen und Kälte geschützt zu sein, hatte ich eine Regenjacke & -hose Silver Reflex-ST von iXS mit dabei. Weil das neuartige Material bei Dunkelheit im Scheinwerferlicht komplett reflektiert, sorgte dieser Regenanzug neben mehr Komfort auch für zusätzliche Sicherheit.

Die hohe Schutzwirkung der Bekleidung hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich bei meinen Stürzen keine ernsthaften Verletzungen davongetragen habe. Meine Abenteuerfahrt bedeutete für die Bekleidung ein echter Langzeittest, welche sie mit Bravour bestanden hat. Die Bekleidungsausrüstung hat mir stets gute Dienste geleistet und ich konnte mich voll auf sie verlassen. Sie ist so robust, dass sie zum Glück nach wie vor voll einsatzfähig ist. So kann ich sie auch auf zukünftigen Reisen weiterhin tragen.»


Test Trip in Korsika
Besten Dank an IXS für das innovative Motorradjacken-Konzept „Montevideo III“

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